Der Bad Rappenauer Stadtteil Heinsheim
Bis 1972 war Heinsheim ein selbstständiges Dorf und wurde zur Stadt Rappenau eingemeindet. Der Stadtteil liegt überhalb des Neckar, zwischen Bad Wimpfen und Gundelsheim. Eine erste Siedlung wurde hier bereits zur römischen Zeit errichtet. So wurden bei Ausgrabungen Überreste einen römischen Gutshofs gefunden. Urkundlich erblickt Heimsheim 965 das Licht der Welt. Mit dem Bau der Burg Ehrensfels gewinnt der kleine Ort an Bedeutung. Die Burganlage wurde zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert gebaut und war der Sitz der Herren von Ehrenberg bis zum 17. Jahrhundert. Seit 1805 besitzen die Freiherren von Racknitz die Burg und den Zimmerhof.
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| Der Bergfried von Burg Ehrenfels. | Fresken im Inneren der Bergkirche. |
Bemerkenswert ist auch die Bergkirche in Heinsheim, welche bereits im Jahr 965 erstmalig erwähnt wurde. Sie liegt überhalb des Neckars in Nachbarschaft mit der Burg Ehrenfels. Sie ist eine der ältesten Landkirchen in Südwestdeutschland und wurde Angang des 14. Jahrhunderts vergrössert. Aus dem Mittelalter zeugen die Wand- und Deckenfresken im Chorraum. Sie stammen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche war auch Hauptkirche und Grablege der Herren von Ehrenberg. Auch noch heute zeugen viele Grabplatten von diesem Geschlecht.
Die Bergkirche in Heinsheim
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Weitere Sehenswürdigkeiten finden Sie im Dorfzentrum. Unter Ihnen sind zahlreiche Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Das Schloss Heinsheim befindet sich im Besitz der Freiherren von Racknitz. Sie betreiben hier ein Hotel. Das Gebäude wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im barocken Stil erbaut.






