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Die Stadt Schelklingen im Alb-Donau-Kreis

Die Stadt Schelklingen gehört zum Alb-Donau-Kreis und hat ca. 7200 Einwohner. Rund 20 km westlich von Ulm gelegen siedelten hier bereits zur Altsteinzeit Menschen. Ein bedeutender archäologischer Funde am Hohle Fels ist eine Flöte aus den Knochen eines Gänsegeiers. Die Flöte ist älter als 35 000 Jahre und damit der bislang älteste Beleg, für Musikinstrumente in der Geschichte. Aus den nachfolgenden Jahrtausenden gibt es viele weitere Funde.
Um die Zeitenwende hatten hier die Kelten ihr Zuhause, es folgten die Römer und dann die Alemannen. Die Endungen "ingen" im Stadtnamen belegt eine alemannische Siedlung. Urkundlich wird Schelklingen erstmalig 1127 erwähnt und 1234 hat der Ort bereits die Stadtrechte.
Konrad von Schelklingen verkauft 1343 Schelklingen an Herzog Albrecht II von Österreich. Bis 1805 gehört die Stadt zum österreichischen Herrscherhaus und gelangt 1806 zum Hause Württemberg.

Der Schlossturm der Burg Schelklingen. Die Innenstadt von Schelklingen.

Ein wichtiges Datum in der Stadtgeschichte war das Jahr 1868. Schelklingen wurde an die Donautalbahn angeschlossen. 1901 wurde die Bahnlinie nach Münsingen eröffnet. Der Bahnhof wurde zu einem der grössten in der Region. Auch noch heute ist Schelklingen ein kleiner regionaler Eisenbahnknoten. Eisenbahnfreunde aufgepasst: Der "Ulmer Spatz", ein historischer Schienenbus, verkehrt von Ulm über Schelklingen, bis nach Kleinengstingen auf der historischen Trasse der Schwäbischen Albbahn. Ein weiteres wichtiges Datum ist das Jahr 1889. Unweit des Bahnhofs wurde das Zementwerk eröffnet und wurde zum grössten Arbeitsgeber der Stadt.

Der Bahnhof in Schelklingen. Regionalbahn nach Ulm.

Die Stadt und die sieben Stadtteile Gundershofen, Hausen ob Urspring, Hütten, Ingstetten, Justingen, Schmiechen und Sondernach bieten jede Menge Sehenswürdikeiten und Natur pur. So befinden sich auf dem Stadtgebiet die Flüsschen Ach, Schmiech, Sondernach und Urspring.
Steinerne Zeitzeugen aus der Geschichte sind die Ruinen der Burgen Hohenschelklingen, Muschenwang und Studach, sowie des Schlosses Justingen und Neusteußlingen. Sehr sehenswert ist auch das Benediktinerinnenkloster Urspring, welches bereits 1127 gegründet wurde.

Stadt Schelklingen

Das Rathaus vom Anfang des 17. Jahrhunderts

Schelklingen ist der ideale Ausgangspunkt für Touren auf der Schwäbischen Alb. So ist das Schmiechtal ein Wander- und Radwanderparadies, Rundwanderungen am Albrand bieten Höhlen, Grotten, Täler und unendlich viel Natur. Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Ihnen einige Stadtteile vorstellen.

Schelklinger Stadtteile

Der Stadtteil Hütten Etwa 9 km vom Stadtzentrum Schelklingens entfernt befindet sich der Stadtteil Hütten. Der Ort war bis 1972 selbstständig und liegt im Tal der Schmiech.Zu Hütten gehört der Weiler Teuringshofen. Hier befindet sich das ehemalige Pumpwerk der Albwasserversorgung, aus dem Jahre 1870.

Der Stadtteil Schmiechen Rund 3 km vom Stadtzentrum Schelklingens entfernt befindet sich der Stadtteil Schmiechen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die mittelalterliche Pfarrkirche St. Vitus, der Kreuzweg und das Naturdenkmal Schiechener See.

Der Stadtteil Sondernach In einem Nebental des Schmiechtals liegt der Stadtteil Sondernach. Am Ortsanfang befindet sich eine der Sehenswürdigkeiten, die Riedmühle. Hier fliessen die Aach und Schmiech zusammen. Urkundlich wurde der kleine Ort erstmalig im Jahr 1298 urkundlich erwähnt.

Kloster Urspring Das Kloster Ursping liegt nur wenige Kilometer von der Stadtmitte Schelklingen entfernt. Die Urspünge des ehemaligen Benediktinerinnenkloster reichen in das 12. Jahrhundert zurück. Es wurde 1806 säkularisiert und ist heute ein Internat.

Der Stadtteil Hütten

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