Oberes Neckartal Mittleres Neckartal Unteres Neckartal Ausflugsziele Im näheren Umland Sport und Freizeit Radwege und Radtouren Kulinarische Entdeckungsreise Mineral- und Heilwasser Wein & Wengerter Brauereien & Biervielfalt Produkte aus Streuobstwiesen Obstwässerle und Co. Literatur und Spiele Übernachtungsangebote Innovative Unternehmen Fakten und Zahlen Sitemap
Startseite Im näheren Umland Die Schwäbische Alb Gemeinde Gomadingen

Im näheren Umland


Der Schurwald Das Remstal Der Schönbuch Der Schwäbische Wald Kraichgau - Stromberg Die Schwäbische Alb Albtrauf und Albvorland Hohenloher Land Die Filderebene Das Filstal Drei Kaiserberge Das Zabergäu

Gemeinde Sonnenbühl Gemeinde Römerstein Gemeinde Westerheim Gemeinde Lenningen Stadt Wiesensteig Bad Urach Stadt Metzingen Stadt Blaubeuren Stadt Gammertingen Stadt Schelklingen Gemeinde Mehrstetten Gemeinde Gomadingen Gemeinde Zwiefalten Stadt Münsingen Dettingen an der Erms Die Gemeinde Grabenstetten Gemeinde Erckenbrechtsweiler Gemeinde Heroldstatt Gemeinde Hülben Wandern auf der Alb Skilifte und Loipen

Wallpaper aus BW Aktuelles Events und Termine Kontakt Impressum Haftungsausschluss Von A-Z

Die Gemeinde Gomadingen auf der Alb.

Der Luftkurort Gomadingen liegt im Landkreis Reutlingen. Bekannt ist der Ort im Grossen Lautertal durch das Haupt- und Landgestüt Marbach und das Schloss Grafeneck. Ein Gemeindeteil ist der Ort Offenhausen. Im ehemaligen Dominikanerinnen-Kloster ist seit dem 16. Jahrhundert das herzögliche Gestüt für Pferde und Maultiere.

Trasse der Schwäbischen Albbahn bei Gomaringen. Das Landesgestüt Marbach.

Hier entspringt auch die Lauter, ein kleiner Nebenfluss der Donau. Die Quelle befindet sich innerhalb des ehemaligen Klosters. Der umrahmte Quelltopf lädt zum Entspannen ein. Heute beherbergt die Klosterkirche das Gestütsmuseum. Hier finden Sie auf zwei Ebenen viele Exponate zur Geschichte der Pferdezucht. Eine erste Pfarrkirche wurde hier erstmalig im Jahr 1161 erwähnt. Das eigentliche Kloster und die frühgotische Kirche entstanden im 13. Jahrhundert. Durch die Reformation wurde das Kloster aufgelöst.

Die Klosterkirche in Offenhausen. Statue im Schloss Grafeneck. Am Bahnhof Offenhausen.

In der Nähe des Landgestüts Marbach liegt das Schloss Grafeneck. Die Herzöge von Württemberg erichteten hier, Mitte des 16. Jahrhunderts, auf einer ehemaligen mittelalterlichen Burganlage ein Jagdschloss. Es diente als Sommerresidenz und wurde im 18. Jahrhundert zum Barockschloss ausgebaut. Unter Herzog Karl Eugen von Württemberg gab es sogar ein Opernhaus, welches später nach Ludwigsburg versetzt wurde. Später wurde das Schloss aufgegeben und 1929 erwarb die Samariterstiftung das gesamte Anwesen. Trauige Berühmtheit erhielt das Schloss während der NS-Zeit. Rund 10.000 behinderte Meschen wurden hier 1940 getötet. Heute erinnert ein Dokumentationszentrum und eine Gedenkstätte an diese grausame Tat. Vom Bahnhof unterhalb des Schlosses führt eine schattige Allee zum gesamten Komplex.

Alle innerhalb der Schlossanlage. Das Schloss Grafeneck.

Im Gemeindeteil Marbach befindet sich das Haupt- und Landgestüt des Landes Baden-Württemberg. Es existiert bereits seit der Mitte des 16. Jahrhunderts an dieser Stelle. Unter Herzog Christoph von Württemberg begann die heutige berühmte Pferdezucht. Seit 1816 ist die Araberzucht einer der wichtigsten Bestandteile. Die jährlich stattfindende Hengstparade lockt Besucher aus der ganzen Welt an.

Das Landgestüt Marbach. Pferde auf der Koppel, unweit des Gestüts.

Marbach Classics 2011

Die Marbach Classics sind der Tanz der Pferd mit klassischer Musik. Die Württembergische Philharmonie Reutlingen während der Generalprobe.

Die Gemarkung von Gomadingen war bereits zur Eisenzeit besiedelt. Bereits 1885 wurde hier ein prächtiges Fürstengrab aus dieser Zeit ausgegraben. Es folgten die Römer. Auf der Gemarkung verlief der Alblimes. So wurde hier ein ein Römerkastell samt Lagerdorf erbaut. Das Kastell wurde gegen 80 nach Christus errichtet und war groß genug, um 500 Soldaten darin unterzubringen. Ihnen folgten im 3. Jahrhundert die Alemannen. Das heute Gomadingen war eine alemannische Siedlung. Urkundlich wird die Kirche im Ort erstmalig gegen 1180 erwähnt und seit 1265 unterstand es der Grafschaft Württemberg. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde der Ort mehrmals verwüstet. Eine wichtige Jahreszahl in der Gemeinde war 1893. Es brachte den Anschluss an die Eisenbahnstrecke Kleinengstingen-Münsingen. Es war der beginn des Fremdenverkehrs in dieser Region. Viele Wanderer kamen in das Gebiet und so entstand 1894 der erste Aussichtsturm auf dem Sternberg.
Heute finden Wanderer und Spaziergänger ein über 90 km gut markiertes Wegenetz, unter anderem mit dem Planetenweg. Er ist rund mit 9,8 km lang und dem Naturerlebnispfad am Sternberg.

Gemeinde Gomadingen

Die Lauterquelle in Offenhausen



Copyright Freizeit- und Urlaubsportal Neckar Magazin 2010 - 2012.