Die Gemeinde Lenningen und das Lenninger Tal.
Die Gemeinde Lenningen und das gleichnamige Tal liegen an der Lauter, im Landkreis Esslingen. Die Gemeinde besteht aus 7 Ortsteilen, welche zum Teil am Rand und auf der Schwäbischen Alb verstreut sind.
Die facetten- und abwechslungsreiche Gemeinde hat viel zu bieten. Von Höhlen über Burgruinen, die Schopflocher Alb und sein Moor, bis hin zu Museen und historischen Gebäuden.
So ist Lennigen die Heimat des Museum für Papier- und Buchkunst. Es befindet sich im sogenannten Schlössle, in Oberlenningen. 1892 erfand Carl Scheufelen das maschinell zweiseitig gestrichene Papier. Ab 1895 war die Papierfabrik Scheufelen eine der führenden Unternehmen, zur Herstellung von Kunstdruckpapieren in Europa.
Oberlenningen
Die Martinskirche aus dem 11. Jahrhundert
Der Ortsteil Oberlenningen
Unter den Herren von Lendingen wird Oberlenningen gegen 1100 erstmalig erwähnt. Ab 1386 bildet der Ort, zusammen mit Unterlenningen, Brucken und Schlattstall, den den "Oberlenninger Stab" und ab diesem Zeitpunkt hat Württemberg die Obrigkeit inne. 1825 wurde der Stab aufgelöst.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Martinskirche. Sie wurde in dem 11. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut.
Über dem Ort liegt die Burgruine Wielandstein. Sie wurde urkundlich erstmalig 1240 erwähnt und steht auf einer Felsnadel, über dem Tobeltal. Die Burganlage bestand aus 3 Burgen. 1525 wird die Burg während des Bauernkriegs verwüstet und gehört ab 1553 der Gemeinde Lenningen. Heute sind die Überreste ein beliebtes Wanderziel.






