Die Grosse Kreisstadt Öhringen
27 km östlich von Heilbronn im Hohenloher Land, zwischen Schwaben und Franken, liegt die Grosse Kreisstadt Öhringen. Die Geschichte der Stadt reicht zurück in die römische Epoche. Öhringen war damals als Vicus Aurelianus bekannt. Auf dem Stadtgebiet befanden sich zwei Kastelle, bekannt nach Kaiser Marcus Aurelius.
Ab 155 nach Christus verrichteten rund 1000 römische Legionäre hier ihren Dienst. Mit dem Einfall der Alemannen, gegen 260, verliert der Ort an Bedeutung.
Die neuere Geschichte beginnt mit dem Jahr 1037. Als Oringowe wird die Ortschaft erstmalig urkundlich erwähnt. Ab 1253 übernimmt das Adelsgeschlecht Hohenlohe die Macht, welche sie bis 1806 inne hatte. Unter der Herrschaft der Grafen von Hohenlohe erlebte die Stadt einen grossen Aufschwung. Die Wahrzeichen der Stadt, das Schloss und die Stiftskirche, wurden in den Jahren 1611 bis 1616 errichtet. Ein wichtiges Datum der Stadtgeschichte was das Jahr 1677. Graf Johann Friedich I. wählte Öhringen zu seiner Residenzstadt. Es erfolgte einer grosser baulicher Aufschwung, die sogenannte Karlsvorstadt wurde Ende des 18. Jahrhunderts gebaut und Öhringen war um 1800, die größte der 17 hohenlohischen Städte.
Mit dem zweiten Rheinbund, einer Konföderation deutscher Fürsten, wurde Öhringen 1806 dem Königreich Württemberg zugesprochen. Heute hat die Stadt rund 23.000 Einwohner und ist ein wichtiges Zentrum im Hohenlohe-Kreis.






