Die Gemeinde und das Kloster Schöntal an der Jagst
Die Gemeinde Schöntal entstand 1972 durch Zusammenschluss acht Gemeinden, welche bis zu diesem Zeitpunkt selbstständig waren. Die Gemeindegemarkung ist schon seit langer Zeit besiedelt. Zur römischen Epoche verlief hier der obergermanische-raetische Limes.
Ein historisches Kleinod, direkt an der Jagst, ist das Kloster Schöntal. Die Klosteranlage gehört zu den schönsten kirchlichen Residenzen, im nördlichen Baden-Württemberg. Die sakralen Bauten stammen vom Mittelalter bis in die Zeit des Barocks. Die ehemalige Zisterzienserabtei wurde bereits 1157 gegründet. Bis zu seiner Säkularisation (Einziehung der Besitztümer durch Württemberg) im Jahr 1802, war es das bedeutendste Kloster im Hohenloher Land. Die Barockkirche und das palastartige Konventsgebäude sind heute ein beliebtes Ausflugsziel.
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| Die barocke Kirche des Klosters. | Das Kloster Schöntal und das Jagsttal. |
Das Kloster war eine Filiale des Klosters Maulbronn und wurde auf dem Land der Herren von Berlichingen erbaut. So wurde hier auch 1562 der Ritter mit der eisernen Hand, Götz von Berlichingen beigesetzt. Über die Jahrhunderte wurde das Kloster mehrmals belagert und ausgeraubt. Das heutige Bauustand erfolgte zwischen Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts, unter Abt Benedikt Knittel. Unter ihm wurde die Barockkirche und das palastartige Konventsgebäude mit dem Rokoko-Treppenhaus erbaut.
Seit 1979 ist in der Neuen Abtei das Tagungshaus der Diözese Rottenburg-Stuttgart untergebracht.
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| Im Inneren der Barockkirche. | Das Kloster und die Jagst. |









