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Der Rechberg und die Burg Hohenrechberg

Der Rechberg (707 m über dem Meeresspiegel) ist einer der Drei Kaiserberge und liegt unweit vom Stadtzentrum Schwäbisch Gmünds entfernt. Die gleichnamige Burg wurde erstmalig 1179 erwähnt. Sie war der Stammsitz des schwäbischen Adelsgeschlechts von Rechberg. Am Fusse des Rechsbergs liegt der gleichnamige Erholungsort. Rechberg ist ein Stadtteil von Schwäbisch Gmünd und die Wallfahrtskirche ist bereits seit dem 15. Jahrhundert Ziel von Pilgern.
Das bekannteste kunsthistorische Anwesen ist die Ruine Hohenrechberg. Bis 1986 befand sich die Burg in den Händen der Grafen von Rechberg. Diese Adelsfamilie wird bereits unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa erwähnt. Eine erste Befestigung wurde hier bereits in der Römerzeit errichtet, die Burg Hohenrechberg wird 1322 in Urkunden erwähnt.

Burgruine Hohenrechberg

Über die Jahrhunderte wurde die Burg ausgebaut und mehrmals erobert. Sie wurde aber nicht zerstört. 1865 lösste ein Blitzschlag ein grosses Feuer aus und die Burg wurde zur Ruine.
Auf dem Gipfel des Berges liegt die Wallfahrtskirche St. Maria Hohenrechberg. Die Barocke Kirche wurde von Graf Bernhard Bero in Auftrag gegeben und wurde den Jahren 1686 bis 1688 durch den Baumeister Valerian Brenner fertiggestellt. Ein Prunkstück im Inneren der Kirche ist der Altar mit einer Marienfigur aus dem 14. Jahrhundert.

Der Eingang zur Burg Hohenrechberg. Der Rechberg vom Hohenstaufen aus gesehen.

Sie wollen den Rechberg zu Fuss erkunden? Vom Hölltal in Schwäbisch Gmünd sind es 5 km bis zur Spitze des Rechbergs. Auf diesem geologischen Wanderweg müssen knapp 400 Höhenmeter überwunden werden. Auf 24 Hinweistafeln werden ihnen Informationen zu den verschiedenen Gesteinsschichten vermittelt.
Von der Burgruine Hohenrechberg führt ein Kreuzweg hinauf zur Wallfahrtskirche. Parkmöglichkeiten bestehen unterhalb der Burg.

Der Rechberg

Graureiher auf Futtersuche. Dieses Foto stammt vom Fuss des Rechberg.



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