Der Stammsitz der Staufer - der Hohenstaufen.
Nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum in Göppingen entfernt liegt der Hohenstaufen. Dieser Kaiserberg hat eine Höhe von 684 m und hat eine prägnante Kegelform. Auf der Bergspitze liegen die Überreste der ehemaligen Burg Hohenstaufen.
|
|
| Die Barbarossakirche in Hohenstaufen. | Staufer Museum in Hohenstaufen. |
Der gleichnamige Ort ist ein Stadtteil von Göppingen. Auch hier gibt es zwei Sehenswürdigkeiten. Zum einen die kleine Barbarossakirche. Ihre Ursprünge reichen bis in das 11. Jahrhundert zurück. Ursprünglich war sie dem Heiligen Jakobus geweiht.
Laut der Legende soll Kaiser Barbarossa die Kirche durch die Kaiserpforte betreten haben. Dies ist auf der Tür vermerkt. Hier finden auch das Staufer- und Kaiserwappen, sowie Wappen der Kurfürstentümer und der staufischen Herrschaftsgebiete. So kam es das die Kirche im Volksmund Barbarossokirche genannt wird. Gleich neben der Kirche befindet sich das Geschichtsmuseum. In den Dokumentationsräumen können Sie viel über die staufische Geschichte erfahren. Unter anderem ist hier auch eine Statue von Friedrich II, dem römisch-deutschen Kaiser.
Der Hohenstaufen
|
|
Den Gipfel des Hohenstaufen müssen Sie zu Fuss erklimmen. Es dauert rund 30 Minuten. Hier errichtete der Stauferherzog Friedrich I. im Jahr 1070 die Burg Hohenstaufen. Bis in das 13. Jahrhundert war sie die Stammburg des Königs- und Kaisergeschlechts und wurde nach deren Untergang Reichsburg. Im Bauernkrieg wurde sie zerstört und die steinernen Überreste zum Bau des Göppinger Schlosses verwendet.






