Die Gemeinde Kirchheim am Ries.
Am Fuße des Blasienbergs, einem Zeugenberg der Schwäbischen Alb, liegt die Gemeinde Kirchheim am Ries. Die Gemeinde gehört zum Ostalbkreis und wurde 1153 erstmalig erwähnt. In der Gemeinde liegt das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Mariä Himmelfahrt. Das Frauenkloster wurde von Graf Ludwig III von Oettingen im Jahr 1267 gestiftet. Bereits Ende des 13. Jahrhunderts lebten hier 50 Nonnen und war über Jahrhunderte die letzte Ruhestätte der Grafen und Gräfinnen von Oettingen. Das Kloster hatte letztlich bis zur Säkularisation im Jahre 1802/03 Bestand und viel dann durch den Reichsdeputationshauptschluss an das Fürstenhaus Oettingen-Wallerstein. Im Jahr 1948 übereignete Fürst Eugen zu Oettingen-Wallerstein die Pfarrkirche, das Pfarrhaus, Abteiflügel und den Klostergarten kostenlos der katholischen Pfarrgemeinde Kirchheim. 2001 wurden mehrjährige Renovierungen der Klosterkirche abgeschlossen und mit der Weihe des neuen Volksaltars feierlich vollendet.
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| Der Klostergarten des ehemaligen Klosters. | Blick auf die Klosterkirche. |
Kirchheim ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in das Ries. Der rund 600 m hohe Blasienberg, gilt auch als der kleine Bruder des Ipf. Auch er steht unter Naturschutz und sein kahler Höhenrücken ist mit einer vielfältigen Heidevegetation bedeckt. Durch den Einsatz von Schafsherden wird die Verbuschung verhindert und so finden sich hier viele Pflanzenarten wie Silberdistel, Küchenschelle und Deutscher Enzian.
Schafsherde am Blasienberg
Die natürlichen Rasenmäher der Schwäbischen Alb.
Auf der Homepage der Gemeinde finden Sie eine Auswahl an ausgeschilderten Wander- und Radwegen.
Gemeinde Kirchheim am Ries
Auf dem Wört 1
73467 Kirchheim am Ries
Telefon: 07362/95690-0
www.kirchheim-am-ries.de




