Schwenningen am Neckar
Wie auch Villingen, wird das ehemalige Dorf Schwenningen, erstmalig 817 urkundlich erwähnt. Bereits ab 1444 gehört es zu Württemberg.
In Schwenningen ist der Ursprung des Neckars, im Schwenninger Moos. Der Quellstein des Neckars befindet sich im Schwenniger Stadtpark Möglingen. Herzog Ludwig, der fünfte Herzog Würrtembergs, setzte im Jahr 1581 hier einen Stein mit der Aufschrift: Das ist des Neckars Quelle.
Der Muslenplatz in Schwenningen
Bildherkunft: MTVS/Michael Kienzler
International bekannt wurde Schwenningen als das Zentrum der Uhrenindustrie. Hier ist auch die Wiege der Württembergischen Uhrenfabrik, der ältesten im Ländle. Bereits 1848 wird in der Ortschaft der Uhren Gewerbeverein gegründet. Mitte des 20. Jahrhunderts wird Schwenningen als die grösste Uhrenstadt der Welt genannt. 1956 fertigt die Uhrenfabrik Kienzle hier die erste batteriebetriebene Uhr, im gleichen Jahr die erste Solaruhr. Der Niedergang dieser Industriesparte erfolgt in den 70ziger Jahren, als die Massenproduktion der billigen Quarzuhren startete.
Heute hat Schwenningen mit dem Uhrenindustriemuseum eines der besten technischen Museen Europas.
Der Mittelpunkt der Stadt ist der Muslenplatz. Er ist seit 1981 der Treffpunkt der Bewohner. Ein weiteres Highlight ist das Internationale Luftfahrtmuseum. Die Ausstellungsfläche ist Heimat von historischen Flugzeugen, bis hin zu Düsenjägern und Hubschraubern.



