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Sehenswürdigkeiten in Tübingen

1078 wurde sie erstmalig als Burg der Grafen von Tübingen erwähnt. Heute ist Hohentübingen hoch über dem Neckar und der Altstadt eine fazinierende Anlage, welche ihr Aussehen im 16. Jahrhundert erhielt. Von hier oben können sie Tübingen, sowie das Neckar- und Ammertal überblicken. Besonders sehenswert ist das Renaissanceportal, aus dem Jahre 1606. Heute ist im Schloss ein Museum, sowie Teile der Universität untergebracht. Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören zahlreiche archäologische Funde und Repliken, wie eine komplette altägyptische Grabkammer, oder der frühklassische Tübinger Waffenläufer. Das Museum hat ganzjährig von Mittwoch bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr und Donnerstag von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Das Schloss Hohentübingen. Copyright Bürger- und Verkehrsverein Tübingen. Stocherkähne und der Hölderlinturm.

Der Marktplatz, mit dem Rathaus und dem Neptunbrunnen, sind bei einer Stadtbesichtigung ein "Muss". 1435 wurde das dreistöckige Rathaus fertiggestellt, 1508 um ein weiteres Stockwerk erweitert und 1511 mit der atronomischen Uhr verziert. Sie funktioniert auch noch heute und zeigt den Lauf der Gestirne und Mondphasen an.
1191 wird die Tübinger Pfarrkirche erstmalig erwähnt. Auf dem romanischem Bau, wird zwischen 1470 und 1490, eine neue spätgotische Kirche gebaut. Im Zuge der Universitätsgründung 1477 wird sie zur Stiftskirche umgewandelt. Der Chor der Kirche diente als Grabstätte des Württembergischen Herrscherhauses, besonderes sehenswert sind der Altar und die Glasfenster von 1480.
Die Tübinger Neckarfront ist das Fotomotiv der Besucher. Von der Platanenalle hat man den besten Blick auf die ehemalige Stadtmauer, auf welcher die mittelalterlichen Häuser thronen.

Der Tübinger Marktplatz. Der Neptunbrunnen am Marktplatz.

Von 1453 stammt das Kornhaus. Es ist ein alemannischer Fachwerkbau, in welchem seit 1991 das Stadtmuseum untergebracht ist. Einst wurde im Erdgeschoss der Getreidehandel betrieben, daher der Name Kornhaus.
Benannt nach dem gleichnamigen Dichter ist der Hölderlinturm. Er steht auf den Resten eines Wehrturmsockels, welcher Teil der inneren Stadtmauer war. Errichtet wurde der Turm im späten 18. Jahrhundert. Hier lebte der kranke Dichter Friedrich Hölderlin bis zu seinem Tod 1843. Heute ist der Hölderlinturm eine literarische Gedenkstätte und beherbergt ein kleines Museum.

Stadt Tübingen

Blick auf die Neckarfront und Teile der Altstadt



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