Der Württemberg, auch Rotenberg genannt.
Rotenberg ist ein Stadtteil von Stuttgart. Der kleine Ort liegt inmitten von Weinbergen zwischen Untertürkheim und Uhlbach.
Das ehemalige Dorf und der gleichnamige Berg, haben eine lange Geschichte und sind ein wichtiger Bestandteil des Hauses Württemberg.
Der Württemberg
Ansicht von Uhlbach
Urkundlich wird die Ortschaft Rotenberg, auch Rothenberg genannt, 1248 erstmalig beschrieben. Eine erste Burg auf dem Berg stammt aus dem 11. Jahrhundert. So wird hier, 1092 ein Konrad von Wirtinsberk, als erster Württemberger urkundlich erwähnt. Die Burg bleibt bis 1495 Sitz für die Grafen Wirtembergs. Im Verlauf der Jahrhunderte wird die Burg dreimal zerstört und wieder aufgebaut.
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| Traditionelles Bauernhaus in Rotenberg. | Die Grabkapelle Württemberg. | Der Dorfbrunnen - ganz im Zeichen des Weins. |
Die Stammschloss Württemberg verlor seine Bedeutung und zerfiel. Die Ruine wurde 1819 unter König Wilhelm I abgetragen.
Nachdem seine Ehefrau Katharina verstorben war, liess er für sie in den Jahren 1820 bis 1824, hier ein prächtiges Mausoleum errichten. Der Hofbaumeister Giovanni Salucci errichtete einen klassizistischen Rundbau, ein Denkmal für die sehr beliebte Königin.
Seit 1907 ist das Mausoleum für die Öffentlichkeit zugänglich. Zu diesem Anlass benannte König Wilhelm II den Berg Rotenberg offiziel in Württemberg um.
Blick über Stuttgart
Blick ins Neckartal von der Grabkapelle.
Der Ortsteil Rotenberg hat eine lange Weinbautradition. Hier oben, hoch über dem Neckar, gedeihen die Trauben prächtig. Für Geniesser und Freunde des Weins ist ein Besuch der Rotenberger Kelter ein "Muss".
Das gesamte Ortsbild ist von Fachwerkhäusern bestimmt, welche unter Denkmalschutz stehen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Dorfkirche, eine typisch schwäbische Barockdorfkirche, aus dem Jahre 1754.







