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Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark

Ein Naturidyll, unweit des Stuttgarter Stadtzentrums, sind die Stuttgarter Parkseen. Sie liegen inmitten des Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark, zwischen den Stadtteilen Vaihingen und Büsnau. Bis 1998 waren sie ein wichtiger Bestandteil der Stuttgarter Wasserversorgung. Bereits 1566, unter Herzog Christoph, beschloss man den Bau des Pfaffensees um der damaligen Wasserknappheit Herr zu werden. 1618 wurde der Bärensee angelegt, 1812 der der Steinbachsee und Katzenbachsee. Als letzter See wurde, unter dem König Wilhelm I., 1833 der Neue See fertiggestellt.

Blick auf den Bärensee. Blick auf den Neuen See.

Heute ist das Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark der Treffpunkt für Wanderer, Jogger, Radfahrer und Spaziergänger. Entland des Parks gibt es eine ausreichende Anzahl an kostenlosen Parkplätzen. Sehr beliebt ist eine kleine Wanderung, ca. 5 km vom Bärensee bis zum Schloss Solitude oder der Rundweg entlang der Seen. Im Parkgelände gibt es Wildgehege für Rehe, Hirsche und Wildschweine. Diese befinden sich östlich vom Bärenschlössle. Alle Wege sind sehr gut beschildert.

Die Parkseen

Das Bärenschlössle

Das Bärenschlössle wurde 1768 von Herzog Karl Eugen von Württemberg als Lustschloss errichtet. Nach seinem Tod verfiel es und wurde 1817 abgebrochen. König Wilhelm I. liess auf den Grundmauern ein Jagdpavillion erbauen. Es war der Schauplatz für Jagden. 1943 und 1994 wurde das Bärenschlössle durch Brände zerstört und wieder errichtet. Heute ist es ein sehr beliebtes Ausflugslokal.

Der Bärensee. Terrasse des Bärenschlössle.


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