Parks und Gärten in der Stadt Esslingen.
Die Esslinger Maille
Seit über 250 Jahren erfreut die Maille Esslinger Bürger. Die Parkanlage liegt inmitten der Innenstadt und wird von den zwei Kanälen Rossneckar und Wehrneckar begrenzt. Der Name Maille leitet sich von dem Ballspiel Paille-Maille ab. Dieses barocke Ballspiel war ein Vorläufer von Krocket. Auch die Esslinger Bürger fanden Gefallen an diesem Spiel und nutzten die ehemaligen Schwemmwiesen dieses Areals für das Spiel. Bereits im 18. Jahrhundert wurden Wege angelegt, sowie Kastanien und Linden gepflanzt. Die Platanenalle stammt aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Heute ist die Maille die „Grüne Lunge“ in der Esslinger Innenstadt. Bei schönem Wetter sind der Kinderspielplatz und die zwei Gartenwirtschaften der Treffpunkt. Nach einem Stadtbesuch oder Einkaufsbummel, ist die Parkanlage mit den großen Grünflächen perfekt für Erholung und Entspannung.
Der Rhizom-Garten in der Maille wurde von der Esslinger Lebenshilfe angelegt. Hier finden während der Sommermonate Vorträge, Lesungen und verschiedene Aufführungen statt.
Beliebter Treffpunkt in Esslingen
Die Esslinger Maille im Frühjahr
Der Merkelpark am Neckarufer
Direkt am Esslinger Neckarufer liegt der Merkelpark. Seine Ursprünge reichen in das Jahr 1870 zurück. Der Kommerzienrat Oskar Merkel legte neben seiner Villa einen Landschaftspark an. 1970 kamen die Villa und Park in den Besitz der Stadt. Die Villa wurde in ein renommiertes Museum für moderne Kunst umgewandelt und der Landschaftspark ausgebaut. Mittelpunkt der Anlage ist der Triebwerkskanal, welcher in einen See mit Fontänen mündet.
Unser Tipp: Ein Spaziergang entlang des Neckar. Vom Esslinger Bahnhof aus gehen Sie über die Pliensaubrücke. Am historischen Pliensauturm halten Sie sich links, in Richtung Oberesslingen und Freibad, bis Sie die Pulverwiesen mit dem Merkelpark erreichen. Gehzeit ca. 10 Minuten. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch das Wasserhaus, ein historisches Neckarstauwehr von 1824. Das Wasserhaus und die Kanäle waren maßgeblich an der Industralisierung in Esslingen beteiligt. Das Wasser der Kanäle war Anfang des 19. Jahrhunderts das wichtigste Antriebsmittel. So zweigen zum Beispiel 2 Triebwerkskanäle vom Rossneckar ab.
Sommer in Esslingen am Neckar
Der Park in der Esslinger Burganlage - ideal für ein Sonnenbad.
Die Parkanlagen Esslinger Burg
Innerhalb der Burganlage entstand in den 70ziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine tolle Parkanlage. Der Park hat eine Größe von rund 1,3 ha und einen alten Baumbestand. Mit Blick auf das historische Ambiente des Dicken Turms, können Sie hier auf großen Grünflächen entspannen. Während der Sommermonate ist die Parkanlage ein beliebter Veranstaltungsort. So finden hier Konzerte und das Open-Air-Kino statt. Beliebt ist auch der große Gerätespielplatz, Bouleplatz und Bolzplatz. Sie befindent sich direkt am Burggelände.
Unser Tipp: Eine kleine Wanderung vom Esslinger Marktplatz hinauf zur Burg. Auf den Resten der Stadtmauer führt eine überdachte Treppe, die sogenannte Burgstaffel, hinauf bis zur Hochwacht. Wem die mehr als 300 Stufen zu beschwerlich sind erreicht die Burg auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vom Bahnhof Esslingen mit den Linien 110, 112 und 116 bis zur Haltestelle Esslinger Burg. Ausreichende Parkmöglichkeiten für PKW sind vor der Esslinger Burg vorhanden.
Schilleranlage, Lenau-Anlage und Arboretum
Bereits im Jahr 1906, legten die Stuttgarter Gartenarchitekten Berz und Schwede die beiden Gartenanlagen Schiller und Lenau an. Den Mittelpunkt der Schillernlage bildet ein Teich mit einer Wasserfontäne. Die Grünanlage ist 0,4 ha groß und liegt im Dreieck zwischen der Schiller-, Blumen- und Heilbronner Straße. Beliebt bei den jüngeren Mitbürgern ist hier der Kinderspielplatz.
In der Mühlberger Straße liegt die Lenau-Anlage. Sie wurde zu Ehren des österreichischen Schriftsteller Nikolaus Lenau errichtet. Lenau war einer der größten lyrischen Dichter des Biedermeier. Inmitten der Anlage steht eine Bronzebüste, welche von einem Brunnenbecken umgeben ist.
Das Arboretum in Serach ist ein Sammlung unterschiedlichster Gehölze. Die ersten Bäume wurden hier bereits im 19. Jahrhundert gepflanzt. Heute ist die Anlage unterhalb des Seracher Schössle ein idyllische Oase. Interessant ist der hier angelegte Baumlehrpfad.








