Oberes Neckartal Mittleres Neckartal Unteres Neckartal Ausflugsziele Im näheren Umland Sport und Freizeit Radwege und Radtouren Kulinarische Entdeckungsreise Mineral- und Heilwasser Wein & Wengerter Brauereien & Biervielfalt Produkte aus Streuobstwiesen Obstwässerle und Co. Literatur und Spiele Übernachtungsangebote Innovative Unternehmen Fakten und Zahlen Sitemap
Startseite Literatur und Spiele Geschichten und Krimis Schwabenkrimi Kurzschluss

Literatur und Spiele


Geschichten und Krimis Menschen und Dialekte Reiseführer für Baden-Württemberg Brett- und Kartenspiele Sport in Baden-Württemberg

Der Totenschöpfer Der Taubertal-Krimi Schwer Verdaulich Brezeltango Schwabenkrimi Kurzschluss Stuttgart Krimi Stahl Beton Gsälz auf unserer Haut Stuttgart-Krimi Blutkirsche Vom Neckaresel Der Neckar Bad Urach Bad Mergentheim Bad Rappenau Historisches Stuttgart 100 berühmte Schwaben Das Heidelberger Schloss Maultaschi Goreng Der Hohenlohekreis Die Schwabenehre Bloss keine Maultaschen Die Schwabenkinder Geschichte der Kurpfalz Das Herzogtum Württemberg

Wallpaper aus BW Aktuelles Events und Termine Kontakt Impressum Haftungsausschluss Von A-Z

Der Schwabenkrimi Kurzschluss

Wer die Krimis des Buchauthoren Manfred Bomm und dem Kultpolizisten August Häberle kennt, der weiß ihn erwartet wieder mal ein Schwabenkrimi mit viel Spannung, Lokalkolorit und hochaktuellem Hintergrund. Der zehnte Fall für August Häberle führt den Leser auf die Schwäbische Alb.
Dort wird in einem See die Leiche eines Angestellten, des kleinen örtlichen Energieversorgers, tot aufgefunden. Dieser wurde mit einem Stein um den Hals ertränkt. Die Aufgabe des Toten war es, die Entwicklungen an der Leipziger Strombörse zu verfolgen, um bei günstigen Notierungen den Bedarf für die nächsten Jahre zu ordnen. Der umsichtige Kommissar findet in der Wohnung des Ermordeten einige selbst produzierte Dokumentarfilme über die Energiewirtschaft. Als wenn der Fall nicht schon kompliziert genug wäre, gibt es eine zweite Leiche, die nach demselben Muster versenkt wurde. Doch diesmal wird sie in Mecklenburg-Vorpommern gefunden. Als dann auch noch eine weitere Figur verschwindet, steigt die Spannung des Lesers und die Verwirrung der Polizei ins unermessliche. Im Verlauf der Ermittlungen führt es Häberle ins Rotlichtmilieu, aber auch in Naturschutzgebiete. Der Kommissar stellt sich immer wieder die Frage, wie hängt das alles miteinander zusammen und vor allem, was hat das mit den Morden zu tun? Doch das Ende ist, so wie man es sich bei einem guten Krimi vorstellt, absolut überraschend, aber dennoch nachvollziehbar.
Der Author baut seine langjährigen Erfahrungen als Lokaljournalist, Polizeireporter und Berichterstatter von Gerichtsverhandlungen mit ein. Bildhafte Ortsschilderungen der Gegend um Geislingen, eine fundierte Beschreibungen der Polizeiarbeit, sowie ein gekonnter Spannungsaufbau, geben dem Leser des Kriminalromans die Möglichkeit in Abgründe in der Strombranche und deren dunklen Machenschaften einzutauchen. Dort schreckt man auch vor einem Mord nicht zurück. Dabei scheut sich der Author nicht, hochaktuelle Fakten wie die Politik, oder die Wirtschaftskrise mit in den Roman einzubauen. Dieses geschieht indem er seine Protagonisten geschickt über diese Themen sprechen oder denken lässt.
Fazit: Ein uneingeschränktes und spannendes Lesevergnügen, nicht nur für eingefleischte Kommissar August Häberle Fans.

Erschienen im Gmeiner Verlag, ISBN: 978-3-8392-1049-9



Copyright Freizeit- und Urlaubsportal Neckar Magazin 2010 - 2012.