Laugenbrezel mit Obazter
Laugenbrezeln sind ein Hefeteiggebäck. Den charakteristischen Geschmack erhält die Brezel, durch das Eintauchen in Natronlauge vor dem Backen.
Historiker gehen davon aus, dass die Brezel eine Weiterentwicklung des griechischen Ringbrot ist, das schon seit über 1000 Jahren als Abendmahlbrot gereicht wird. In Süddeutschland, wo es besonders viele Klöster gab, erlebte die Brezel einen wahren Siegeszug. Heute sind Laugenbrezeln zweifelslos die größte Erfindung süddeutscher Bäcker, auf der ganzen Welt bekannt und beliebt.
Zutaten für Laugenbretzel mit Obazter
- 1 Laugenbrezel
- 1 TL Butter
- 1 Eigelb
- 100 g reifer Camembert, oder Limburger.
- 1 EL Doppelrahmfrischkäse
- 1 Schalotte
- 1 Prise Paprikapulver
- Etwas frisch gemahlener Pfeffer
- Etwas frische Petersilie zur Deko.
Typische Laugenbretzeln
Lauwarm mit ein wenig Butter - eine Delikatesse.
Nehmen sie eine Rührschüssel, geben sie den Käse, die Butter, das Eigelb und die Gewürze, sowie die fein gehackte Zwiebel in die Schüssel. Verkneten sie die Zutaten. Geben sie den Obatzten auf einen Teller und garnieren sie den angemachten Käse mit der Petersilie. Legen sie die Laugenbrezel daneben und servieren sie das Gericht. Dazu trinken sie entweder einen trockenen Rotwein oder ein kühles Bier.
I mog di
Eine Liebesgeschichte aus Laugengebäck findet man nicht alle Tage. Für all diejenigen, die zu schwäbisch sind um ihrem Schätzle “I mog di“ zu sagen, ist dies ein Ratgeber den sie mit Sicherheit nicht missen wollen.
Fazit: Das Büchlein mit 16 Farbfotografien ist die süßeste Liebesgeschichte, seit es Schwäbische Herzle gibt. Wunderbar durch die Bäckerei Bayer in Esslingen zu Form gebracht.
I mog di - eine Liebeserklärung auf Schwäbisch
Christian Roether
Erschienen im Silberburg Verlag, ISBN: 978-3-8425-1129-3.




