Oberes Neckartal Mittleres Neckartal Unteres Neckartal Ausflugsziele Im näheren Umland Sport und Freizeit Radwege und Radtouren Kulinarische Entdeckungsreise Mineral- und Heilwasser Wein & Wengerter Brauereien & Biervielfalt Produkte aus Streuobstwiesen Obstwässerle und Co. Literatur und Spiele Übernachtungsangebote Innovative Unternehmen Fakten und Zahlen Sitemap
Startseite Kulinarische Entdeckungsreise Suppen und Eintöpfe Gaisburger Marsch

Kulinarische Entdeckungsreise


Regionale Zutaten Vesper im Ländle Maultaschen Suppen und Eintöpfe Spätzle Schupfnudeln Der schwäbische Zwiebelrostbraten Schweinsbäckle Bücher zum Thema regionale Küche. Spitzenköche aus Baden-Württemberg.

Gulaschsuppe Gaisburger Marsch

Wallpaper aus BW Aktuelles Events und Termine Kontakt Impressum Haftungsausschluss Von A-Z

Das schwäbische Gericht Gaisburger Marsch.

Der Gaisburger Marsch ist das traditionelles Eintopfgericht aus dem Ländle, erfunden in einem Stuttgarter Vorort. Heute ist dieses Gericht bis weit über die Grenzen des Schwabenlands bekannt.
Erstmals erwähnt wurde der Stadtteil Gaisburg Anfang des 12. Jahrhunderts, in einer Schenkungsnotiz des Klosters Hirsau. Doch richtig bekannt wurde Gaisburg erst durch seinen Eintopf, der zuvor “Kartoffelschnitz und Spatza“ (für Nichtschwaben: geschnittene Kartoffeln und Spätzle) hieß.
Um die Namensgebung des traditionsreichen Eintopfes kursieren verschiedene Geschichten. Die erste Geschichte handelt von den Gaisburgern, die im 18. Jahrhundert, von den französischen Besatzern gefangen genommen wurden. Die Franzosen erlaubter den Ehefrauen der Gefangenen, ihren Männern eine Schüssel Essen, pro Tag zu bringen. Daraufhin mischten die Frauen Nahrhaftes und Schmackhaftes, um ihre Gatten wieder zu kräftigen. Bei der Kontrolle schwammen die Spätzle obenauf und die Wächter bemerkten nicht, das die Männer eine gute Fleischsuppe bekamen.
Die 2. Geschichte besagt, das vor dem 1 Weltkrieg den Soldaten einer Bergkaserne, das Essen nicht schmeckte. Im 10 Fußminuten entfernter Gaisburg gab es einen Wirt, der ihnen einen günstigen, sättigenden Ochsenfleischeintopf kochte, welcher ihnen vorzüglich schmeckte. So sammelten sich die Soldaten täglich vor der Kaserne und marschierten nach Gaisburg, zum Mittagessen – der Gaisburger Marsch. Welche der beiden Geschichten nun wirklich wahr ist kann man heute nicht mehr nachvollziehen.

Zutaten für 4 bis 6 Personen

Die schwäbische Gaisburger Marsch

Bildeigner Hampp Verlag

Kochen sie aus dem Rindfleisch und den Markknochen eine Rinderbrühe. Dafür bringen sie das Fleisch mit den Knochen, den Lorbeerblättern und dem Wasser zunächst zum Kochen . Danach reduzieren sie die Wärmezufuhr. Nach ca. 1 Stunde nehmen sie das Fleisch, die Knochen und die Lorbeerblätter aus der Brühe.
Nun geben sie das Gemüse (Karotten, Sellerie, Blumenkohl. Lauch) dazu. Das Gemüse haben sie zuvor gewaschen, geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten. Kochen sie den Topfinhalt bei kleiner Temperatur, ca. 15 Minuten. Während der Zeit schälen und würfeln sie die Kartoffeln, die sie danach ebenfalls in den Topf geben, um den Topfinhalt abermals 15 Minuten kochen zu lassen.
Während der Zeit kochen sie die Spätzle. Nun schneiden sie das Fleisch in mundgerechte Stücke. Nach der 1/4 Stunde fügen sie das Fleisch und die abgetropften Spätzle in die Suppe. Von nun an nur noch ziehen lassen. Nehmen sie sich eine beschichtete Pfanne. In dieser braten sie die geschälten, in feine Ringe geschnittenen Zwiebeln, in der Butter goldgelb an. Waschen und hacken sie die Petersilie. Zum servieren füllen sie Suppe auf die Teller. Geben sie etwas der geschmälzten Zwiebeln in die Mitte und bestreuen sie den Teller mit der fein gehackten Petersilie.
Ein unterhaltsames Buch zum Thema Kartoffelschnitz und Spätzle gibt es vom Hampp Verlag.



Copyright Freizeit- und Urlaubsportal Neckar Magazin 2010 - 2012.