Wurstknöpfle, eine fast vergessene Leibspeise.
Wurstknöpfle sind die schwäbische Antwort auf die bayerischen Leber- oder den Südtiroler Speckknödel. Das Gericht hat seinen Ursprung in der “Arme-Leute-Küche“ und wird aus Wurst Brot und Kräutern hergestellt. Dieses günstige, sattmachende Samstagsessen, wird traditionell mit Kartoffelsalat, Kraut oder einfach nur in der Brühe auf den Tisch gebracht. Heute ist die ehemalige Leibspeise der Schwaben fast in Vergessenheit geraten. Damit dies nicht geschieht, gibt es nun das Kochbuch “Wurstknöpfle - Die besten Rezepte für eine fast vergessene Leibspeise“. Das urschwäbische Essen kann man in vielen geschmacklich originellen Varianten zubereiten.
Wurstknöpfle
Die besten Rezepte fur eine fast vergessene Leibspeise
Auf 96 Seiten, haben die Autoren Markus Polinski und Andreas Krohberger, in Zusammenarbeit mit der Remstal-Akademie für Essen und Wein, 13 verschiedene Zubereitungsarten der Wurstknöpfle zusammengetragen.
Das gesamte Buch liest sich wie eine Liebeserklärung an das einfache Gericht und das Genießerland Baden-Württemberg. Wer denkt, so ein “unspektakuläres Gericht“ könnte nicht durch die feinen Weine abgerundet werden, der wird eines besseren belehrt. Daniel Hasert, mehrfach preisgekrönte Sommelier, des Restaurants Lamm in Hebsack, beschreibt seine Weinauslese, Weine von Winzern aus der Region, passend zu dem Gericht.
Außerdem gibt es eine Hommage auf den Weinanbau im Remstal und deren ausdrucksstarken Weine. In diesem kleinen, aber sehr feinen Buch lernen die Leser mehr über die vielfältigen Zutaten, die Beilagen und die Zubereitung der traditionellen Leibspeise. Sie stellen fest, dass die Zubereitung von Wurstknöpfle so unterschiedlich sein kann, wie die Menschen und Köche im Ländle. Das gesamte Buch ist mit wunderschönen Illustrationen, netten kleinen Sprüchen, Geschichten und Küchentipps unterlegt. Kurz, ein Kochbuch mit unterhaltendem Charakter, das Kindheitserinnerungen weckt, frei nach dem Motto “Freude am Genuss, ist Freude am Leben“. GG
Erschienen im Hampp Verlag, ISBN: 978-3-936682-77-9



