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Höhlen und Bergwerke in Baden-Württemberg

Höhlen dienten schon den vorzeitlichen Menschen als Wohnstätte. Alleine auf der Schwäbischen Alb gibt es rund 400 bekannte Höhlen. Sie sind geheimnisvoll und haben eine grosse Anziehungskraft. Hier stellen wir Ihnen eine Reihe von Schauhöhlen vor. In eigener Sache - noch viele andere Besucher möchten sich an den Tropfsteinen erfreuen. Bitte entfernen Sie keine Stalaktiten und Stalagmiten. Dies ist strengsten verboten.

Die Tiefenhöhle in Laichingen

Bildrechte: Höhlen- und Heimatverein Laichingen

Steigender Beliebtheit erfreuen sich aktive und stillgelegte Bergwerke. Hier können Sie viel über die Geschichte des Bergbaus lernen. Beliebt sind das Besucherbergwerk in Bad Friedrichshall-Kochendorf, das Besucherbergwerk Tiefer Stollen in Aalen, oder das Silberbergwerk in Freudenstadt.
Hier stellen wir Ihnen eine Reihe dieser unterirdischen Ausflugsziele vor.

Die Tiefenhöhle Entdeckt wurde sie bereits 1892, die Tiefenhöhle in Laichingen. Sie ist die einzige zur Schauhöhle ausgebaute Schachthöhle, in Deutschland.

Bären- und Karlshöhle Rund 35 km südöstlich von Tübingen, in der Gemeinde Sonnenbühl, liegt die Bären- und Karlshöhle. Dem Skelett eines Höhlenbären, aus der Eiszeit, verdankt die Höhle ihren Namen.

Die Nebelhöhle Nordöstlich des Sonnenbühler Ortsteils Genkingen liegt die im Jahre 1517 entdeckte Nebelhöhle. Der „neue Teil“ wurde am 8. März 1921 entdeckt.

Die Schertelshöhle Die Schertelshöhle in Westerheim liegt auf der Schwäbischen Alb. Die 212 m lange Tropfsteinhöhle ist bereits seit 1831 für Besucher zugänglich. Mit ihren prächtigen Tropfsteinen und Sinterbildungen gehört sie zu den schönsten Schauhöhlen im Ländle.

Die Wimsener Höhle Die Wimsener Höhle, auch Friedrichshöhle genannt, liegt auf der Schwäbischen Alb, unweit von Zwiefalten. Sie ist die einzige mit einem Boot befahrbare Wasserhöhle in Deutschland. Rund 70 m, der insgesamt 723 m, sind mit dem Boot zu besichtigen.

Besucherbergwerk „Marie in der Kohlbach“ Das historische Blei- und Silberbergwerk. Grube "Marie in der Kohlbach", liegt südöstlich von Hohensachsen, einem Stadtteil von Weinheim. Es ist in den letzten beiden Jahren zum Publikumsmagnet geworden.

Die Gutenberger Höhle Die Gutenberger Höhle befindet sich unweit von Lenningen-Schopfloch und wurde bereits zwischen 1889 und 1890 durch den Schwäbischen Höhlenverein erforscht. Sensationell für die damalige Zeit war der Fund von unzähligen fossilen Knochen. Heute ist die Höhle, welche rund 250m lang ist, mit ihren 6 Hallen für Besichtigungen geöffnet.

Unser Tipp:

Der Kalk der Schwäbischen Alb wird von mehr als 2000 Höhlen durchzogen. Diese zu entdecken ist ein spannendes Abenteuer. Die Buchautoren Hans Binder und Herbert Jantschke sind Experten auf dem Gebiet der Höhlenforschung. Die 7. Auflage des Buches “ Höhlenführer Schwäbische Alb - Höhlen - Quellen – Wasserfälle“ ist umfassend überarbeitet worden und berücksichtigt nun auch die wichtigsten Forschungsergebnisse der letzten Jahre.
Seit der ersten Auflage 1965, ist dieses Buch zum detaillierten Standardwerk für alle geworden, die sich mit der Erkundung von Höhlen der Schwäbischen Alb beschäftigen. Für ihre Wanderungen und Exkursionen zu dieser faszinierenden Welt unter der Erde, ist das aktuelle Nachschlagewerk ein unverzichtbares Muss. Auf 288 Seiten finden sie zahlreiche Tourenbeschreibungen, die durch Abbildungen wie 19 Katasterkarten, 20 Zeichnungen und 35 eindrucksvollen Farbfotos untermalt werden.
Erschienen im DRW Verlag Weinbrenner GmbH, ISBN: 978-3-87181-485-3



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