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Tripsdrill - 100 originelle Attraktionen

Mitten im Naturpark Stromberg-Heuchelberg, eingebettet in blühender Natur, befindet sich Tripsdrill. Mit dem Bau der ersten Altweibermühle 1929 legte der Großvater der heutigen Besitzer den Grundstein für den heutigen Erlebnispark. 2009 wurde hier der 80. Geburtstag gefeiert. Zwischen Stuttgart und Heilbronn gelegen begeistert Tripsdrill mit über 100 originellen Attraktionen auf 77 Hektar Fläche. Mit der neuen Holzachterbahn „Mammut“ wartet auf die Besucher eine Großattraktion, die bereits von weitem gut sichtbar ist. Tripsdrill ist nachweislich Deutschlands erster Erlebnispark und befindet sich unterhalb des Michaelbergs, dem Wahrzeichen des Zabergäus. Bereits im 17. Jahrhundert verbreitete sich die Sage von einer Mühle, in der Frauen wieder jung gemahlen wurden. 1929 entstand dann die erste Alteibermühle, um der Geschichte des sagenumwobenen Ortes gerecht zu werden. Seitdem gilt diese älteste Attraktion als Ursprung von Tripsdrill. Zwar brannte sie 1946 ab, doch Besitzerfamilie Fischer baute das Wahrzeichen des Parks wieder auf. Ihren 80. Geburtstag feierte die Altweibermühle im vergangenen Jahr. Wenige Schritte entfernt steht die Altmännermühle. Hier beweisen die Herren über verschiedene Stationen ihre Fitness und Geschicklichkeit.

Von weitem gut sichtbar ist die neue Holzachterbahn „Mammut“. Die Züge sind als Sägen gestaltet, brettern durch eine Sägemühle und durchschneiden förmlich das Gebälk. Bereits im Wartebereich erhalten die Besucher einen ersten Eindruck von der Welt der Sägemühle – mit Ausstellungsstücken. Rund um diese neue Attraktion werden Teile historischer Sägemühlen aus ganz Deutschland wieder aufgebaut. Die Holzachterbahn „Mammut“ ist die erste thematisierte Anlage ihrer Art weltweit.

Erlebnispark Tripsdrill

Die Mammut-Achterbahn.

Hier ein paar Informationen zu den weiteren Attraktionen. Hinter dem Haupteingang wartet die Dorfstraße mit ihren urigen Fachwerkhäusern. Bei der Familienattraktion „Maibaum“ steuern die Besucher die Gondel selbst und bestimmen so, wie hoch sie „abheben“. Diese Attraktion ist ein weiterer Prototyp, der mit Tripsdrill entwickelt und gestaltet wurde.
Der Doppelte Donnerbalken besteht aus zwei Bäumen. Im 17. Jahrhundert lebte Waldbruder Huzelin im nahe gelegenen Stromberg. Nun hat er sich direkt in Tripsdrill niedergelassen und wohnt in einem Baumhaus. Auf dem zweiten Donnerbalken legte er seinen Garten an. Schwindelfreie fahren zu ihm hoch bis in die Baumwipfel in 15 Metern Höhe. Dort kippt der Balken nach vorne und donnert im freien Fall abwärts in die Tiefe.

Direkt neben dem Donnerbalken verläuft die Spritztour für Seefahrer. Diese interaktive Attraktion ist, wie so häufig in der 80-jährigen Geschichte von Tripsdrill, ein Prototyp. Die Holz-Kähne sind wie für einen Picknick-Ausflug gestaltet – mit Tischdecke, Kaffeetassen, Tellern und Besteck. Und das Beste: Die Besucher können sich während der Bootsfahrt aus Gieß- und Kaffeekannen sowie Weinflaschen gegenseitig nass spritzen.
Bei der Mühlbach-Fahrt handelt es sich um eine Wildwasser-Schussfahrt für Kinder. In Mehl-Säcken geht es den Bachlauf entlang, an dessen Schluss ein Schuss aus dreieinhalb Metern Höhe wartet. Diese Attraktion ist speziell für Kinder konzipiert, die laut TÜV noch nicht mit der großen Wildwasser-Schussfahrt durch die Burg „Rauhe Klinge“ fahren dürfen.
In Oma’s nostalgisch-weißen Badewannen – mit Brause, Seifenhalter, Badetuch und Siffon – führt Europas höchste Wildwasser-Schussfahrt durch die mittelalterliche Burg „Rauhe Klinge“. Im dunklen Burgkeller entdeckt man den geheimnisvollen Jungbrunnen. Per Rückwärts-Schuss kommen die Besucher wieder ans Tageslicht. Der letzte Steil-Schuss führt aus luftigen Höhen mit 65 km/h abwärts in den Burgsee.
Die G’sengte Sau ist eine besondere Kombination aus Wilde Maus und Achterbahn. Mit bis zu 50 km/h fahren die Besucher in altertümlichen Schlitten durch die Burg „Rauhe Klinge“. Dabei wird der Körper wie beim Start eines Astronauten-Shuttles mit dem dreifachen seiner üblichen Fallbeschleunigung (3 g) in den Sitz gedrückt.

Die G’sengte Sau und die Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen verlaufen durch die mittelalterlich anmutende Burg „Rauhe Klinge“. Authentizität verleihen ihr die vielen Stilelemente von Burganlagen der offiziellen Burgenstrasse, die ganz in der Nähe vorbeiführt.
Auf dem Weg zum Waschzuber-Rafting besichtigen die Besucher zunächst das aus dem Jahre 1808 nachempfundene Waschhaus. „Waschen wie zu Großmutters Zeiten“ – eine Ausstellung von Omas Waschbrett über die Mangel bis zum Bügeleisen. In originellen Waschzubern treibt man dann den tosenden Wildbach stromabwärts durch Strudel, Wasserfälle und Stromschnellen. Dabei fließen über 4.500 Liter Wasser pro Sekunde.

Das Weinbaumuseum Vinarium entstand in Tripsdrill 1976 nach dem Vorbild eines historischen Keltergebäudes. Die Besitzer-Familie Fischer, die früher selbst Wein anbaute, hatte in den Jahren zuvor zahlreiche alte Pressen und Weinbaugeräte gesammelt. Zwischenzeitlich befindet sich hier die größte Holzspindel-Pressen-Sammlung Deutschlands.

Im Dachgeschoss des Vinariums werden der Weinbau und die verschiedenen Arbeitsgänge „Von der Rebe bis ins Glas“ dargestellt. Geräte zur Traubenbearbeitung wie Weinpressen, Kelterbäume und Zuber sind im Erdgeschoss ausgestellt. Im Gewölbekeller des Vinariums können die Besucher die feinsten Tropfen aus der Region probieren – das Vinarium-Glas bekommen sie als Souvenir gratis. Direkt vor dem Gebäude wartet die Weinkübel-Fahrt, die durch den Fröhlichen Weinberg verläuft.

Erlebnispark Tripsdrill

Blick auf den Park vom Michaelberg aus.

Beim Tripsdriller Heiratsmarkt lebt der alte Katharinenmarkt wieder auf, bei dem schon um 1500 Burschen und Mädchen den Partner fürs Leben gesucht und gefunden haben. Hier erleben die Besucher eine lustige Tour mit Fensterln, Hochzeitsreise, Kindlesbrunnen und Wiegen-Hochbahn.
Auf die Bedürfnisse der kleinsten Besucher wird in Tripsdrill seit jeher geachtet. Neben den zutraulichen Ziegen im Streichelzoo warten spezielle Kinder-Attraktionen wie z.B. die Spritztour, die Mühlbach-Fahrt, die Moggelesbahn, die Enten-Wasserfahrt, der Schmetterlingsflug, der Wäschekorb-Rundflug, die Suppenschüsselfahrt, die Wackelräder oder der Wassergarten mit den springenden Wasserschlangen.
Das Angebot in Tripsdrill ist für die ganze Familie konzipiert und reicht vom Rasenden Tausendfüßler über den Mächtigen Wirbelpilz sowie die Flotte Schlappen-Tour bis hin zur Gugelhupf-Gaudi-Tour. Nicht zu vergessen sind das Phantastische Weinfass und die Kaffeetassen-Fahrt in der größten Kaffeemühle der Welt (14 Meter hoch).
Ob im gemütlichen Gasthaus „Zur Altweibermühle“, im urigen Vespergarten, im lauschigen Biergarten oder in der gemütlichen Dorf-Schenke: Überall gibt es viele stets frisch zubereitete schwäbische Spezialitäten – vom historischen Fladenblooz über Maultaschen bis hin zum Württemberger Weinpfännle.

10 Gehminuten vom Erlebnispark entfernt liegt das Wildparadies Tripsdrill mit Wald-Erlebnispfad, Barfuß-Pfad, Abenteuerspielplatz und 130 tierischen Bewohnern. In den zahlreichen Freigehegen kommen die Besucher den Wildtieren ganz nah, können sie streicheln und sich aus der Hand fressen lassen. Neu sind die drei jungen Braunbären, die sich gemeinsam mit den arktischen Wölfen ein Gehege teilen. Diese seltene Gemeinschaftshaltung ist ideal für beide Tierarten und wirkt sich sogar positiv auf das Instinktverhalten der Bären aus. Spannend geht es bei der Fütterung der Wölfe, Luchse und Greifvögel zu. Sie findet täglich um 14.30 Uhr, in der Hochsaison zusätzlich bereits um 11.30 Uhr statt – außer Freitags.

Im Tripsdriller Tages-Pass ist der Eintritt ins Wildparadies Tripsdrill bereits enthalten. Der Wildpark macht übrigens keine Winterpause, sondern ist in dieser Zeit an Wochenenden, Ferien- und Feiertagen geöffnet.

Gute Nacht: Im Baumhaus und Schäferwagen
Für einen mehrtägigen Aufenthalt in Tripsdrill stehen ab Sommer 2010 originelle Baumhäuser, Schäferwagen und Zelte zur Verfügung. Familien und Gruppen können dann in besonders urigem Ambiente mitten in der Natur übernachten – ein Frühstück am Morgen sowie der Tripsdriller Tages-Pass runden dieses Angebot ab. Ausgestattet mit Kühlschrank, Ventilator, Heizung, TV und Waschbecken bietet der Schäferwagen Platz für bis zu fünf Personen. In den Baumhäusern schlafen bis zu sechs Wald-Abenteurer in luftigen Höhen.

Weitere Informationen und Auskünfte:
Erlebnispark Tripsdrill GmbH & Co. KG

74389 Cleebronn
Tel.: 07135 / 999 105
Fax: 07135 / 999 666
www.tripsdrill.de



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