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Das Schloss Hellenstein in der Stadt Heidenheim.

Ende des 11. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der Burg Hellenstein begonnen. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde die ehemalige Stauferburg zum Schloss umgebaut. Heute ist das Schloss Wahrzeichen der Stadt Heidenheim.

Das Schloss Hellenstein

Blick auf den 1670 fertiggestellten Kindlesbrunnen

Gozpert de Halenstein war der erste Burgherr. Unter seiner Federführung wurde 1096 mit dem Bau der Burg begonnen. Die Herrschaft der Hellensteiner hatte bis 1273 bestand und in den darauffolgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzer regelmäßig. Anfang des 16. Jahrhunderts gelangt Sie in den Besitz des Hauses Württemberg und wird unter Herzog Friedrich zum Schloss umgebaut. Wie bei vielen Arbeiten in dieser Epoche erhielt der Lieblingsbaumeister Heinrich Schickhardt diesen Auftrag. Ein ganz besonderes Bauwerk entstand zwischen 1666 und 1670, der sogenannte Kindlesbrunnen. Bergknappen aus der Region gruben den rund 78m tiefen Brunnen.

Innerhalb der alten Schlossanlage. Blick in den Schlosshof. Im Hintergrund eine Kanone auf der Bastion.

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts verlor das Schloss an Bedeutung und wurde schliesslich 1791 zum Abbruch freigegeben. Aber die württembergische-königliche Bauverwaltung entschied 1837 den Abbau weiterer Steine. Teile der Anlage wurden renoviert und saniert und 1901 eröffnete in der ehemaligen Schlosskirche das Heimatmuseum. Im ehemaligen Fruchtkasten befindet sich heute ein Museum für Kutschen und Karren und die Ruine des ehemaligen Rittersaals wird heute für die Opernfestspiele Heidenheim genutzt. Der Hof und die Ruine der alten Burg sind das ganze Jahr über frei zugänglich.

Impressionen vom Schloss Hellenstein



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