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Donaueschingen und Hüfingen

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In Donaueschingen wird die Donau zum Fluss.

Den Merksatz "Brigach und Breg bringen die Donau zuweg" haben viele schon im Geografieunterricht gehört. Nur wenige Meter vom Stadtzentrum Donaueschingens entfernt bilden die beiden Flüsse die Donau. Auch die Quelle des Donaubachs, neben dem Fürstenbergischen Schloss in Donaueschingen gilt als Donauquelle. Hier beginnt unsere Reise entlang der oberen Donau.

Die Stadt Donaueschingen ist die zweitgrößte Stadt des Schwarzwald-Baar-Kreises und liegt auf dem Hochplateau der Baar. Der südliche Schwarzwalds und die westliche Schwäbische Alb sind nicht weit entfernt. Bereits 889 wird der Ort erstmalig urkundlich erwähnt. Ab 1283 haben die Grafen von Fürstenberg das Recht hier Bier zu brauen. Es war der Beginn der Fürstlich Fürstenbergische Brauerei. Ab 1653 wurde Donaueschingen die Residenz der Adelsfamilie und das Fürstlich Fürstenbergische Schloss wird im Jahr 1723 erbaut. 1806 wird Donaueschingen dem Großherzogtum Baden zugeordnet und hat seit 1810 die Stadtrechte.

Stadt Donaueschingen

Nur 4 km von Donaueschingen entfernt liegt die Stadt Hüfingen auf der Baarhochfläche. Bereits zur Bronzezeit siedelten hier Menschen. Den Kelten folgten die Römer, welche hier ein Kastell errichteten. Aus dieser Epoche stammt auch die römische Badeanstalt, das heutige Römerbadmuseum. In Urkunden erblickt der Ort 1083 das Licht der Welt. Aber 1620 gehört der Ort den Grafen von Fürstenberg und wird 1806 Sitz eines Großherzoglich Badischen Bezirksamtes. Aus den verschiedenen Epchen existieren auch noch heute viele Sehenswürdigkeiten. Zum einen das Vordere Schloss, welches ab 1712 neu erbaut wurde. Die Stadtkirche St. Verena und Gallus stammt aus dem 12. Jahrhundert. Erstmals wird sie in einer Urkunde um das Jahr 1183 erwähnt.
Bereits seit 1842 gibt es die Blumenteppiche am Fronleichnamstag. Diese Tradition stammt aus Italien. Die Bildteppiche aus Blüten ergeben ein 600 Meter langes Band, mit ca. 1000 qm. Hüfingen ist aber auch ein Zentrum der Fasnet. Die Schwäbisch-Alemannische Fastnacht hat hier eine lange Tradition und wird ausgiebig gefeiert.

Beide Städte sind ideale Ausgangspunkte für Wanderungen und Radtouren. Zahlreiche Quelle, Flussauen an Brigach und Breg, das Donauried und der Naturpark Südschwarzwald sind beliebte Naherholungs- und Ausflugsziele. Es gibt eine Unzahl an ausgeschilderten Routen. Sehr beliebt ist unter anderem ein 60 Kilometer langer Radrundweg. Auf dem Dr. - Bernhard-Everke-Radweg erleben Sie die Landschaft und Kultur in und um Donaueschingen. Etwas nordwestlich vom Stadtzentrum Donaueschingen entfernt liegt der Buchberg. Hier wurde ein Nordic Walking Parcour angelegt. Es gibt drei ausgeschilderte Strecken, welche zwischen 4 und 9 km lang sind. Die Profile der Routen sind leicht bis schwierig, es müssen zwischen 47 und 78 Höhenmeter überwunden werden. Zu den jährlichen Höhepunkten in Donaueschingen gehören das Internationale Reitturnier und die Musiktage.

Sehenswerte Mussen:

In der Stadt Hüfingen finden Sie gleich 2 Museen und die Überreste des Römerbads. Das Stadtmuseum fur Kunst und Geschichte ist Hüfinger Künstlern gewidmet. Lucian Reich, Josef Heinemann, Rudolf Gleichauf und andere lebten im 19. Jahrhundert und gehörten zum Hüfinger Künstlerkreis. Geöffnet Sonn- und Feiertag von 14.00 bis 17.00 Uhr. 100 Jahre Schulgeschichte erleben Sie in der Bahnhofstrasse 1. Das Schulmuseum beleuchtet die Jahre von 1899 bis 1999. Geöffnet Sonn- und Feiertag von 14.00 bis 17.00 Uhr. Das Highlight dürfte wohl die römische Badruine sein. Es war eines der größten Kastellbäder nürdlich der Alpen. Es befindet sich im Schossenweg 1 und hat während der Sommerferien, täglich von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Reguläre Öffnungszeit ist von Mai bis Oktober, Sonn- und Feiertag von 14.00 bis 17.00 Uhr.

Donaueschingen wartet gleich mit 4 Museen auf. Einzigartige Ausstellungsstücke des Hauses Fürstenberg, viele Einblicke in die Natur- und Kulturgeschichte erwartet Sie in der Fürstlich Fürstenbergischen Sammlung. Die Ausstellung befindet sich am Karlsplatz 7 und hat von April bis November, Dienstag bis Samstag von 10 bis 13, sowie 14 bis 17.00 Uhr geöffnet. Sonn- und Feiertag von 10 bis 17.00 Uhr.
Zeitgeist und Architektur vermittelt das Museum Biedermann im Museumsweg 1. Es hat ganzjährig von Dienstag bis Sonntag, von 11 bis 17.00 Uhr geöffnet. Das Fasnachts- und Zunftmuseum, das Brauerei Museum, sowie das Jagdschloss Entenburg runden ein vielseitiges kulturelles Angebot ab.