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Die Donautalbahn

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Die Donautalbahn und der Naturpark-Express.

Sie möchten das Donautal besuchen? Unser Tipp: Benutzen Sie die Donautalbahn. Sie verkehrt zwischen Ulm und Donaueschingen. Erleben Sie Landschaftskulissen, Naturdenkmäler und dieses einzigartige Flusstal aus einer anderen Perspektive und Blickwinkel. Hier warten keine Ampeln, Baustellen und Umleitung auf Sie - nur perfekte Entspannung. Und als besonderer Höhepunkt erwartet Sie hier der Naturpark-Express. Er verkehrt von Mai bis Mitte Oktober, auf der Strecke zwischen Blumberg-Zollhaus und Sigmaringen.

Die Donautalbahn

Der Bahnhof in Beuron

Wie alles begann? Der Bau der 164 Kilometer langen Eisenbahnstrecke musste viele Schwierigkeiten überwinden. Sie entstand in vielen unterschiedlichen Etappen. Mitte des 19. Jahrhunderts verliefen hier die Landesgrenzen von Baden, Württemberg und Preußen. Und all die Landesherren verfolgten ihre eigenen Ansprüche und Ziele.
Startschuss war im Jahre 1865, Württemberg baute den ersten Streckenanschnitt von Ulm nach Blaubeuren. 1870 konnte man bereits Scheer und ab 1873 Sigmaringen mit der Donautalbahn erreichen. Aber auch die Badische Staatseisenbahnen waren nicht untätig geblieben. Bereits 1869 war der Abschnitt zwischen Donaueschingen nach Tuttlingen fertiggestellt. Aber eine durchgehende Verbindung fehlte. Was folgte waren einmal wieder mehr kleine machtpolitische Spielchen der Länder. Auf Druck des Militärs wurde nach knapp 20 Jahren das letzte Teilstück gebaut. 1890 wurde die durchgängig eingleisig gebaute Donautalbahn, von Ulm bis Donaueschingen, mit einem Sonderzug eingeweiht.

Heute ist die Donautalbahn in die verschiedensten Bahnen integriet. So ist sie auf der Strecke von Immendingen–Fridingen in das Ringzug-Konzept integriert. So verkehren zum Beispiel die Züge der Hohenzollerischen Landesbahn von Rottweil über die Gäubahn bis Tuttlingen. Weiter geht es über die Donautalbahn nach Immendingen und von dort aus besteht die Möglichkeit mit der Wutachtalbahn nach Zollhaus-Blumberg zu gelangen. Auf der Strecke von Immendingen nach Donaueschingen halten auch die Züge der Schwarzwaldbahn, welche zwischen Konstanz und Offenburg verkehren.

Die Donautalbahn ist in insgesamt vier Verkehrsverbünde eingegliedert. Von Ulm bis Riedlingen gehört die Strecke zum Bereich des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds. Zum Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau die Strecke zwischen Herbertingen und Beuron. Im Landkreis Tuttlingen verläuft die Strecke zwischen Fridingen und Geisingen an der Donau und der Verkehrsverbund TUTicket hat den Zuständigkeitsgebreich. Nur der Bahnhof Donaueschingen gehört zum Bereich des Verkehrsverbunds Schwarzwald-Baar.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Radelspaß ohne Auto - der Naturpark Express!

Von Anfang Mai bis Mitte Oktober, jeweils an Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehrt der Naturpark Express. Es ist die umweltfreundlichste Art das obere Donautal zu besuchen. Der Naturpark-Express hält auf seiner Fahrt durchs Donautal an insgesamt 22 Bahnhöfen. Ein Highlight ist der günstige Fahrradtransport. Über 100 Fahrräder können im Fahrradtransportwaggon mitgeführt werden. Er verkehrt auf der Strecke Sigmaringen-Blumberg und Gammertingen nach Tuttlingen. Der Fahrplan ist gut auf Zubringer- und Anschlusszüge abgestimmt, wie auch auf eine Fahrt mit der Sauschwänzlebahn. Dieser historische Dampfmuseumszug verkehrt von Blumberg nach Weizen.